Verspannungen vorbeugen


So bleiben die Muskeln locker
Verspannungen vorbeugen

Schmerzen im Rücken oder in der Schulter treffen nahezu Jeden hin und wieder. Doch mit einfachen Verhaltensregeln lassen sich Verspannungen vorbeugen. Was Sie für Ihre Muskeln tun können.

Nahezu jeder leidet im Laufe seines Lebens mehrmals unter schmerzhaften Verspannungen. Häufig kommt es im Bereich der Schulter und des Rückens durch einseitige und starre Haltungen zu einer Minderdurchblutung und damit zu einer Unterversorgung der Muskulatur mit Sauerstoff. „Dies erhöht die Grundspannung des Muskels und führt damit zu mehr oder weniger schmerzhaften Verspannungen“, erklärt Haag von der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH). „Besonders langes Sitzen vor dem Computer und im Auto, aber auch genereller Bewegungsmangel sind Risikofaktoren, da die Muskulatur hier für einen längeren Zeitraum nur unzureichend aktiviert wird.“

Normalerweise klingen Verspannungen nach einigen Tagen von alleine wieder ab. Sollte der Zustand jedoch länger als eine Woche anhalten, große Schmerzen verursachen oder regelmäßig wiederkehren, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Das können Sie selbst für sich tun

  • Bewegung: Bewegen Sie sich ausreichend, gerade auch im Arbeitsalltag. Dabei gilt es vor allem, regelmäßig aktive Bewegungspausen einzulegen, also zum Beispiel beim Telefonieren aufzustehen. Ein Spaziergang in der Mittagspause, ein Meeting im Stehen oder hin und wieder ein paar einfache Dehn- und Streckübungen können dabei helfen, lästigen Verspannungen vorzubeugen.
  • Ausgleich: Sorgen Sie für einen Ausgleich zum stressigen Alltag. Dabei kann es auch helfen, ein Entspannungsverfahren zu erlernen, wie Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson.
  • Selbstmassage: Streichen Sie mit sanftem Druck über die schmerzende Stelle und versuchen Sie dabei, dem betroffenen Muskel zu folgen. Dort, wo die Verspannung am größten ist, können Sie mit kleinen kreisenden Bewegungen die Massage intensivieren.
  • Wärme: Tun Sie sich mit einer „heißen Rolle“ mal etwas Gutes. Falten Sie ein Handtuch der Länge nach und rollen es anschließend fest zusammen. Dann gießen Sie ins Innere des Handtuchs langsam heißes Wasser. Warten Sie kurz, bis die Wärme des Wassers nach außen dringt und legen Sie sich dann entspannt auf die wärmende Nackenrolle. Darüber hinaus kann auch ein heißes Bad für Linderung sorgen.

Quelle: Kaufmännischen Krankenkasse (K

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